Knabstrupper, Pferdeportrait
Spezialrasse OP-Risiko: mittel Dänemark

Knabstrupper

Intelligent, lernwillig und vielseitig, der Knabstrupper ist ein sportliches Barockpferd mit auffälliger Tupfenzeichnung.

Ø Tierarztkosten / Jahr 950 €

Steckbrief

Alle wichtigen Fakten zum Knabstrupper

Kategorie
Spezialrasse
Stockmaß
148–165 cm
Gewicht
400–550 kg
Lebenserwartung
25–30 Jahre
Zuchtverband
Knabstrupperforeningen for Danmark
Herkunft
Dänemark
Nutzung
Dressur, Springen, Freizeit, Show
Fellfarben
Tigerschecke (Leopard), Few Spot, Blanket, Einfarbig
Besonderheiten

Der Knabstrupper ist das europäische Gegenstück zum Appaloosa. Seine Leopardenfellzeichnung macht ihn zum Hingucker. Die Rasse geht auf eine einzelne Stute aus dem Jahr 1812 zurück.

Gesundheitsprofil

Rassespezifische Gesundheitsrisiken

Besondere Risiken

Wie beim Appaloosa erhöht das LP-Gen für die Tigerzeichnung das Risiko für Augenkrankheiten. Uveitis und Nachtblindheit kommen häufiger vor als bei einfarbigen Rassen.

Häufige Erkrankungen

ErkrankungHäufigkeitSchweregrad
Equine rezidivierende Uveitis
15 %
schwer
Kolik
6 %
schwer
Arthrose
7 %
mittel
CSNB (Nachtblindheit)
6 %
mittel

Tierarztkosten / Jahr

950 EUR

Durchschnittliche jährliche Tierarztkosten

Versicherungsempfehlung

Welcher Schutz passt zu deinem Knabstrupper?

Unser Tipp

Knabstrupper teilen das Augenrisiko des Appaloosa. Eine OP-Versicherung sollte Augen-OPs abdecken.

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Häufige Fragen zum Knabstrupper

Haben Knabstrupper die gleichen Augenkrankheiten wie Appaloosas?

Ja, beide Rassen tragen das LP-Gen, das die auffällige Tigerzeichnung erzeugt und zugleich das Risiko für Augenkrankheiten erhöht. Beim Knabstrupper entwickeln rund 15 % eine equine rezidivierende Uveitis, dazu kommt Nachtblindheit (CSNB) bei etwa 6 %. Kontrolliere die Augen deshalb regelmäßig und lass jedes tränende oder lichtscheue Auge sofort tierärztlich abklären.

Was kostet die Versicherung für einen Knabstrupper?

Ab ca. 20 EUR* pro Monat, vergleichbar mit anderen Warmblut-Rassen, denn die Rasse selbst hat keinen Einfluss auf die Prämie. Entscheidend sind Alter, Nutzung und Tarifumfang. Beim Knabstrupper lohnt wegen des Augenrisikos ein Tarif mit hoher Jahreshöchstleistung, eine Vitrektomie bei Uveitis kostet schnell 5.000 bis 10.000 EUR pro Auge.

Werden Erbkrankheiten beim Knabstrupper versichert?

Das regeln die Tarife unterschiedlich: Manche Versicherer schließen genetisch bedingte Erkrankungen aus, andere decken sie ab, solange sie bei Vertragsabschluss nicht bekannt waren. Beim Knabstrupper mit seiner LP-Gen-Veranlagung für Augenkrankheiten ist genau dieser Punkt entscheidend. Per WhatsApp lässt sich schnell klären, welcher Tarif zu deinem Pferd passt.

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