Offenstallhaltung

Pferde leben in der Gruppe mit freiem Zugang zu Unterstand, Weide und Futterstellen. Die natürlichste Haltungsform, die Bewegung und Sozialverhalten fördert. Gesundheitlich positiv für Atemwege und Bewegungsapparat, aber erhöhtes Verletzungsrisiko durch Rangordnungskämpfe.

Boxenhaltung

Einzelunterbringung in einer Box (ca. 3x3 bis 4x4 m). Bietet Kontrolle über Futter und Ruhephasen, aber eingeschränkte Bewegung. Erhöhtes Risiko für Atemwegserkrankungen (Staubbelastung) und Stereotypien (Koppen, Weben). Regelmäßiger Weidegang und Auslauf sind Pflicht.

Weidehaltung

Ganzjährige Haltung auf der Weide mit Witterungsschutz. Hervorragend für die Grundgesundheit, aber Vorsicht bei fetten Weiden (Hufrehe-Risiko) und im Winter (Matsch, Parasiten). Nicht für alle Rassen geeignet, robuste Rassen wie Isländer und Fjordpferde fühlen sich hier am wohlsten.

Paddock-Haltung

Kombination aus befestigtem Auslauf und Box/Unterstand. Guter Kompromiss zwischen Kontrolle und Bewegungsfreiheit. Besonders geeignet für Pferde in Reha nach Verletzungen oder für Pferde, die kontrolliertes Futter brauchen.

Welcher Schutz passt zu deiner Haltung?

Die Haltungsform beeinflusst das Krankheitsrisiko. Lass dich beraten.

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