Tinker (Irish Cob), Pferdeportrait
Kaltblut OP-Risiko: mittel Großbritannien / Irland

Tinker (Irish Cob)

Gutmütig, ausgeglichen und unerschrocken, der Tinker ist ein ideales Familienpferd mit viel Gelassenheit.

Ø Tierarztkosten / Jahr 800 €

Steckbrief

Alle wichtigen Fakten zum Tinker (Irish Cob)

Kategorie
Kaltblut
Stockmaß
135–160 cm
Gewicht
400–600 kg
Lebenserwartung
25–30 Jahre
Zuchtverband
Gypsy Cob and Vanner Society / Irish Cob Society
Herkunft
Großbritannien / Irland
Nutzung
Freizeit, Fahrsport, Therapie, Wanderreiten
Fellfarben
Schecke (schwarz-weiß), Schecke (braun-weiß), Rappe, Braun
Besonderheiten

Tinker wurden ursprünglich von irischen Travellern als Zugpferde für ihre Wohnwagen gezüchtet. Ihre bunte Scheckenzeichnung und der üppige Fesselbehang machen sie unverwechselbar.

Gesundheitsprofil

Rassespezifische Gesundheitsrisiken

Besondere Risiken

Der dichte Fesselbehang macht Tinker anfällig für Mauke. Viele Tinker sind leichtfuttrig und neigen zu Übergewicht, was Hufrehe und EMS begünstigt.

Häufige Erkrankungen

ErkrankungHäufigkeitSchweregrad
Mauke
18 %
leicht
Hufrehe
10 %
schwer
Equines Metabolisches Syndrom (EMS)
12 %
mittel
Kolik
6 %
schwer

Tierarztkosten / Jahr

800 EUR

Durchschnittliche jährliche Tierarztkosten

Versicherungsempfehlung

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Unser Tipp

Tinker sind gutmütige Freizeitpferde mit Mauke- und Hufrehe-Risiko. Eine OP-Versicherung schützt vor den Kosten einer Kolik-OP.

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Häufige Fragen zum Tinker (Irish Cob)

Warum bekommen Tinker so oft Mauke?

Der üppige Fesselbehang hält Feuchtigkeit und Schmutz in der Fesselbeuge fest, dieses feuchtwarme Milieu weicht die Haut auf und lässt Bakterien und Milben leicht eindringen, rund 18 % der Tinker sind betroffen. Kontrolliere die Fesselbeugen regelmäßig, halte sie trocken und sorge für befestigte, matschfreie Ausläufe. Bei hartnäckiger Mauke hilft auch das Kürzen des Behangs.

Ist mein Tinker leichtfuttrig?

Sehr wahrscheinlich ja: Die meisten Tinker sind ausgesprochen leichtfuttrig und setzen auf deutschen Weiden schnell Fett an. Das begünstigt EMS (ca. 12 %) und in der Folge Hufrehe (ca. 10 %), die beiden ernstesten Risiken der Rasse. Begrenze Weidezeit und Kraftfutter, kontrolliere die Figur regelmäßig und reagiere, sobald sich ein Fettkamm am Hals bildet.

Was kostet die Versicherung für einen Tinker?

Ab ca. 18 EUR* pro Monat für eine OP-Versicherung, die Beiträge richten sich nach Alter und Tarif, nicht nach der Rasse. Wichtig beim Tinker ist der frühe Abschluss: EMS- und Hufrehe-Diagnosen, die typischen Risiken der Rasse, werden nach dem ersten Befund als Vorerkrankung ausgeschlossen. Ein junger, gesunder Tinker sichert sich den vollen Schutz.

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